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Unsere Tipps für Deine sicheren Bergabenteuer

Ob leichte Wanderung oder extreme Kletterei – Bergsport nach einfach Spaß! Noch schöner wird‘s, wenn Du optimal ausgerüstet auf Deine Touren gehst und gesund und munter zurückkehrst.

Daher möchten wir Dir ein paar Tipps mit auf den Weg geben:

  • Festes Schuhwerk
    Ja, dieser Hinweis ist gefühlt so alt, wie die Alpen selbst. Dennoch sieht man immer wieder Menschen, die, selbst mitten im instabilsten Geröll, leichte Sandalen tragen. Dabei kann ein gebrochener oder auch nur ein verstauchter Fuß nicht nur den Urlaub ruinieren, eine Fußverletzung kann in den Bergen lebensgefährlich sein. Die Wege sind weit, der Mobilfunkempfang nicht verlässlich oder gar nicht vorhanden und in manchen Gebieten trifft man oft über viele Stunden keinen, der helfen könnte.

    Daher raten wir eindringlich zu stabilen Wanderschuhen mit vernünftiger Profilsohle und einem Schaft, der über die Knöcheln geht. Teleskopstöcke geben zusätzliche Sicherheit.

    Ach ja: Und eingelaufen sollten Deine Schuhe sein. Blasen vermiesen nämlich auch die Urlaubsfreude.

  • Kraft und Kondition richtig einschätzen
    So reizvoll die Wanderwege im Virgental auch sind, sie sind hochalpin und erfordern eine entsprechende Konstitution, die jeder für sich selbst individuell einschätzen muss. Und das jeden Morgen auf‘s Neue, denn niemand hat eine konstant gleiche Tagesform. Auch hier gilt: Die Wege sind weit und steil, die Kommunikationsmöglichkeiten sind begrenzt und wer oben ist, der muss auch wieder runter. Und der Abstieg hat es meist noch mehr in sich.

  • Hinterlasse Kontaktdaten und Routenplanung
    Egal ob auf einer Eintages- oder einer Mehrtagestour: Es empfiehlt sich immer in Deiner Unterkunft oder der letzten Hütte Bescheid zu geben, wo Du heute hingehst. Wenn Du am Abend nicht wie geplant ankommst und Dich keiner erreicht, kann so gezielt Hilfe organisiert werden. Bitte melde Dich auch, wenn Du tagsüber spontan Deine Pläne änderst, damit die Bergrettung nicht ohne Grund losgeschickt wird.

  • Kommunikationsmittel
    Je nach Abgeschiedenheit Deiner Wegstrecke empfiehlt es sich, zumindest ein aufgeladenes Handy, die Nummer Deiner Unterkunft / Hütte und die der Bergrettung (Tel. 140) mitzunehmen. Die gute, alte Trillerpfeife und eine Taschenlampe passen auch in jeden Rucksack und ermöglichen Dir, das alpine Notsignal abzugeben.

    Das alpine Notsignal:
    Ruf: In einer Minute sechs gleiche Zeichen
    Antwort: In einer Minute drei gleiche Zeichen in gleichen Abständen

  • Begleitung
    Es ist prinzipiell nicht ratsam, Bergtouren alleine zu unternehmen, da Du niemanden an der Seite hast, der Hilfe leisten oder holen kann, solltest Du in Not geraten. Bei sehr schwierigen Touren oder wenn Du über keine alpine Erfahrung verfügst, solltest Du einen Bergführer dabei haben.

  • Wetter
    Der Grund vieler Unfälle in den Bergen sind plötzliche Wetterumschwünge. Daher erkundige Dich vorher in Deiner Unterkunft, im Bergführerbüro oder in den Schutzhütten nach der aktuellen und kommenden Wetterlage auf dem Berg. Mit unerwartetem Schneefall oder Gewitter ist nicht zu spaßen.

  • Steinschlag
    Achte auf Steinschlag – nicht nur in Gegenden mit entsprechenden Hinweisschildern. Und vermeide, selbst einen Steinschlag auszulösen, um andere Wanderer und die tierischen Bergbewohner nicht zu gefährden.

  • Natur- und Tierschutz
    Bitte schütze die Natur- und Tierwelt. Du möchtest bei Deinem nächsten Urlaub doch bestimmt wieder einen so schönen Nationalpark vorfinden. Das funktioniert nur, wenn wir alle Rücksicht nehmen.

  • Kleidung
    Deine Kleidung sollte natürlich dem Wetter angepasst sein – auch dem, das unerwartet kommen könnte. Daher besser mal eine Mütze und eine Fleecejacke mehr einpacken. Und natürlich geeigneten Regenschutz.

  • Rucksack
    Dein Rucksack sollte im Verhältnis zu Deiner Größe stehen, bequem für Dich zu tragen sein und die Träger solltest Du individuell auf Dich einstellen können. Achte auch auf ein vernünftiges Beatmungssystem am Rückenteil, denn ein nassgeschwitzter Rücken macht unter einem Rucksack keinen Spaß – spätestens dann nicht, wenn Du diesen ablegen willst.

  • Was gehört in den Rucksack
    Auf jeden Fall dabei sein sollten: Feuerzeug, Geld, Handy / Funkgerät, ausreichende Verpflegung (besser etwas mehr, als Du annimmst zu brauchen!), Kartenmaterial / GPS, Müllsack, Regen- und Sonnenschutz, Erste-Hilfe-Material, Taschentücher, Signalpfeife, Blasenpflaster, Taschenlampe ... und natürlich ein Fernglas und ein Fotoapparat!

Also: Abenteuer am Berg – gefährlich oder gut?

Wir überlassen zu diesem Thema gerne dem ehrwürdigen österreichischen Bergsteiger Ludwig Purtscheller (1849-1900) das letzte Wort: „Man sagt, unser Tun sei ein eitler Sport, der Ausfluss eines gefährlichen Ehrgeizes, ein bloßes Spiel mit dem Leben. Und doch möchte ich einmal die Gegner zu einer dieser Hochwarten heraufwünschen, damit sie verstehen, warum es einen Alpinismus gibt.“

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