Ströden → Essener-Rostocker Hütte
Vom Parkplatz Ströden führt der Weg durch das Maurertal hinauf zur Essener-Rostocker Hütte auf 2.208 Metern.

Venediger Höhenweg • Virgental • Tauerntal • Prägraten am Großvenediger • Johannishütte • Eisseehütte • Bonn-Matreier Hütte • Innergschlöss
Die klassische Hüttenroute rund um den Großvenediger – und zwei praktische Varianten für deinen Urlaub.
Der Venediger Höhenweg verbindet das Virgental mit dem Tauerntal und führt durch einige der eindrucksvollsten Hochgebirgslandschaften des Nationalparks Hohe Tauern.
Die klassische Route beginnt in Ströden bei Prägraten am Großvenediger und endet beim Matreier Tauernhaus. Wer nicht die komplette anspruchsvolle Talquerung gehen möchte, kann jedoch auch auf der Virgental-Seite oder im Tauerntal eine mehrtägige Runde planen.
© Virgental.at
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Klassische Laufrichtung: Ströden → Essener-Rostocker Hütte → Johannishütte → Neue Sajathütte bzw. Eisseehütte → Bonn-Matreier Hütte → Badener Hütte → Innergschlöss → Matreier Tauernhaus.
Die Tour kann individuell auf mehrere Tage verteilt und grundsätzlich auch in umgekehrter Richtung geplant werden.
Vom Parkplatz Ströden führt der Weg durch das Maurertal hinauf zur Essener-Rostocker Hütte auf 2.208 Metern.
Über den Schwerinerweg steigt man zum Türmljoch auf. Danach geht es mit großartigen Gletscherblicken hinunter zur Johannishütte.
Der Kreuzspitz-Höhenweg führt über die Schernesscharte. Der Abstieg zur Sajathütte enthält einen anspruchsvollen, mit Stahlseilen gesicherten Felsensteig.
Über den Bereich der Eisseehütte führt der Höhenweg weiter über aussichtsreiche Hänge und den Eselsrücken zur Bonn-Matreier Hütte.
Über Kälberscharte und Galtenscharte führt die anspruchsvollste Talquerung in Richtung Froßnitztal und Badener Hütte.
Über das Löbbentörl geht es hinunter in die Gletscherlandschaft von Innergschlöss und weiter zum Matreier Tauernhaus.
Die klassische Variante über den Kreuzspitz-Höhenweg ist ein schwarzer Bergweg. Sie führt bis auf über 3.000 Meter und enthält einen stahlseilversicherten Felsensteig.
Nur für erfahrene, trittsichere und schwindelfreie Bergwanderer.
Die Alternative führt direkt von der Johannishütte über die Zopetscharte zur Eisseehütte.
Sie ist etwas weniger anspruchsvoll, bleibt aber ein alpiner roter Bergweg mit einer seilversicherten Passage.
Ca. 5,4 km · 4:20 h · mittel.
Wer den kompletten Venediger Höhenweg geht, wechselt von der Bonn-Matreier Hütte über die Kälberscharte und Galtenscharte zur Badener Hütte.
Dieser Abschnitt führt durch hochalpines Gelände, enthält gesicherte Passagen und kann bei Schnee, Nässe oder schlechten Bedingungen deutlich schwieriger werden.
Für normale Urlaubswanderer ohne alpine Erfahrung ist dieser Übergang nicht zu empfehlen.
Wer lieber auf einer Talseite bleibt, findet mit der Virgental-Variante und der Tauerntal-Variante attraktive Alternativen.
Ströden → Essener-Rostocker Hütte → Johannishütte → Sajathütte oder Eisseehütte → Bonn-Matreier Hütte → Badener Hütte → Innergschlöss → Matreier Tauernhaus
Die komplette hochalpine Tour für erfahrene Bergwanderer.
Wer im Virgental bleiben möchte, kann nach den Hüttenetappen bis zur Bonn-Matreier Hütte wieder Richtung Tal zurückkehren.
Eine bewährte Verbindung führt über Nilljochhütte, Bodenalm und Stabanthütte hinunter nach Prägraten am Großvenediger.
Vorteil: Die schwierige Galtenscharte Richtung Badener Hütte entfällt.
Matreier Tauernhaus → St. Pöltner Hütte → Neue Prager Hütte → Innergschlöss → Matreier Tauernhaus
Eine attraktive 2- bis 3-tägige alpine Rundtour auf der Nordseite der Venedigergruppe.
Besonders praktisch für Urlauber im Tauerntal sowie für Wanderer, die über Lienz und Matrei oder über den Felbertauern anreisen.
Wichtig: Virgental-Runde und Tauerntal-Runde sind hier als praktische Planungsvarianten dargestellt. Die klassische durchgehende Hauptroute bleibt Ströden → Matreier Tauernhaus.
Schlafplätze auf den Berghütten sollten unbedingt frühzeitig reserviert werden. Besonders in stark nachgefragten Zeiten können Hütten rasch ausgebucht sein.
Vor jeder Etappe aktuelle Wegverhältnisse, Schneelage, Wetter und Hüttenöffnungen prüfen.
Die klassische Route startet beim Parkplatz Ströden in Prägraten am Großvenediger und endet beim Matreier Tauernhaus.
Für die Virgental-Runde liegen Start und Rückkehr im Raum Prägraten am Großvenediger. Die Tauerntal-Runde beginnt und endet beim Matreier Tauernhaus.
Aktuelle Busverbindungen bitte direkt beim VVT prüfen.
Nein. Einzelne Etappen, die Virgental-Variante oder eine mehrtägige Tauerntal-Runde lassen sich ebenfalls gut planen.
Die komplette Tour ist anspruchsvoll. Besonders Schernesscharte, Galtenscharte und einige gesicherte Passagen verlangen alpine Erfahrung, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit.
Bei der Johannishütte ist die Route über die Zopetscharte zur Eisseehütte weniger anspruchsvoll als der Kreuzspitz-Höhenweg über die Schernesscharte. Auch sie bleibt jedoch eine alpine Bergtour.
Ja. Von der Bonn-Matreier Hütte kann über Nilljochhütte, Bodenalm und Stabanthütte wieder nach Prägraten abgestiegen werden.
Ja. Eine mehrtägige alpine Variante verbindet Matreier Tauernhaus, St. Pöltner Hütte, Neue Prager Hütte und Innergschlöss. Sie eignet sich auch gut bei Anreise über Lienz, Matrei in Osttirol oder den Felbertauern.
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