Mur- & Lawinenbrecher in Prägraten a.G. – Schutzbau Timmelbach

Lawinenbrecher Prägraten • Murenbrecher Timmelbach • Schutzbau Osttirol • Prägraten am Großvenediger • Naturgefahren • Sonnseitenrunde

Der große Mur- und Lawinenbrecher am Timmelbach zeigt eindrucksvoll, wie wichtig Schutzbauten in einem alpinen Dorf wie Prägraten am Großvenediger sind.

Das mächtige Bauwerk soll Schnee, Wasser und Geröll abbremsen und damit den darunterliegenden Siedlungsraum besser schützen. Bei einem kurzen Spaziergang lässt sich die Dimension dieser Anlage aus nächster Nähe erleben.

Das Wichtigste auf einen Blick

Rund 70 m lang
Rund 20 m hoch
Ca. 4.300 m³ Beton
Rund 440 Tonnen Stahl
Kurzer Spaziergang ab Prägraten a.G.
Teil der Prägratner Sonnseitenrunde

Warum braucht Prägraten a.G. solche Schutzbauten?

Steile Berghänge, Wildbäche, Schnee und große Niederschlagsmengen können im alpinen Raum erhebliche Kräfte entwickeln.

Mur- und Lawinenverbauungen sollen diese Naturgefahren möglichst früh abbremsen oder kontrolliert ableiten, bevor sie Häuser, Straßen oder andere bewohnte Bereiche erreichen.

So funktioniert der Mur- und Lawinenbrecher

Abbremsen

Das massive Bauwerk soll die Energie von Schnee, Wasser und Geröll deutlich reduzieren.

Lenken

Eine mögliche Lawine oder Mure soll kontrolliert in darunterliegende Auffangbereiche gelenkt werden.

Siedlung schützen

Ziel der Verbauung ist der bessere Schutz des darunterliegenden Siedlungs- und Verkehrsraums.

Beeindruckende Dimensionen

Erst direkt vor Ort wird deutlich, welche Größenordnung ein alpines Schutzbauwerk erreichen kann.

Der große Mur- und Lawinenbrecher ist rund 70 Meter lang und etwa 20 Meter hoch. Für das Bauwerk wurden rund 4.300 Kubikmeter Beton und etwa 440 Tonnen Stahl verwendet.

Kurzer Spaziergang ab Prägraten a.G.

Ausgangspunkt ist das Ortszentrum von Prägraten a.G. beim Gemeindeamt.

Von dort lässt sich das Schutzbauwerk bei einem kurzen Spaziergang erreichen. Im Bereich des offiziellen Rundwegs gibt es auch einen kurzen steileren Abschnitt.

Damit ist der Besuch gut für Gäste geeignet, die keine längere Bergwanderung unternehmen möchten, aber trotzdem etwas Besonderes rund um Prägraten a.G. sehen wollen.

Mit der Prägratner Sonnseitenrunde verbinden

Wer etwas länger gehen möchte, kann den Mur- und Lawinenbrecher in die Prägratner Sonnseitenrunde einbauen.

Der leichte Rundweg führt vom Ortsbereich über den Timmelbach und direkt an einem der Schutzbauwerke vorbei.

Interessant für Familien

Für Kinder und Jugendliche ist besonders beeindruckend, welche Dimensionen solche Schutzbauten in den Bergen erreichen.

Der Besuch bietet eine gute Gelegenheit, einfach zu erklären, warum Muren, Wildbäche und Lawinen in alpinen Tälern eine wichtige Rolle spielen.

Trinkwasserbrunnen am Timmelbach

Im Bereich des Timmelbachs befindet sich außerdem ein öffentlich zugänglicher, qualitätsgeprüfter Trinkwasserbrunnen.

Gerade bei einem Spaziergang rund um Prägraten a.G. ist das eine praktische Möglichkeit, Trinkwasser nachzufüllen.

Anreise & Parken

Als guter Ausgangspunkt eignet sich der Parkplatz beim Gemeindeamt im Ortszentrum von Prägraten a.G.

Von dort kann der Besuch direkt mit einem Spaziergang Richtung Timmelbach oder mit der Sonnseitenrunde verbunden werden.

Wetter & Sicherheit

Bei starkem Regen, Gewitter, Hochwasser oder Murenwarnungen sollte der Bereich an Wildbächen und Schutzbauten gemieden werden.

Bitte auf den vorgesehenen Wegen bleiben und Mauern, technische Anlagen und andere Schutzbauten nicht betreten oder erklettern.

Information

Tourismusinformation Prägraten a.G.
Telefon: +43 50 212 530
E-Mail: praegraten@osttirol.com

Häufige Fragen

Wo befindet sich der Mur- und Lawinenbrecher?

Das Schutzbauwerk befindet sich oberhalb des Ortsbereichs von Prägraten a.G. beim Timmelbach.

Wie erreicht man den Lawinenbrecher?

Vom Ortszentrum Prägraten a.G. lässt sich das Bauwerk bei einem kurzen Spaziergang erreichen. Im Bereich des Rundwegs gibt es einen kurzen steileren Abschnitt.

Wie groß ist der Lawinenbrecher?

Das große Schutzbauwerk ist rund 70 Meter lang und etwa 20 Meter hoch.

Was ist die Aufgabe des Bauwerks?

Es soll Schnee, Wasser und Geröll abbremsen und Naturgefahren kontrollierter ableiten, damit der darunterliegende Siedlungsraum besser geschützt wird.

Ist der Ausflug für Familien geeignet?

Ja. Besonders für größere Kinder ist es spannend zu sehen, welche Dimension alpine Schutzbauten erreichen können.

Kann man den Besuch mit einem Rundweg verbinden?

Ja. Das Schutzbauwerk lässt sich gut in die Prägratner Sonnseitenrunde einbauen.